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The Dark Lady ist ein künstlerisches Kaleidoskop, das feministische Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart in einen musikalisch-poetischen Dialog bringt. Ausgangspunkt sind die Gedichte der englischen Autorin Emilia Lanier, geborene Bassano (1569–1645) – eine der ersten veröffentlichten
Schriftstellerinnen Englands und die mutmaßliche „Dark Lady“ aus Shakespeares Sonetten. Die für ihre Zeit revolutionären Texte Bassanos, englische und deutsche Poesie, Musik und gesellschaftspolitische Reflexion werden miteinander verwoben.

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Für The Dark Lady arbeitet Arc of Iris mit der Bühnenautorin und Performance-Poetin Antonia Josefa und dem Lirone-Spieler Stephen Moran zusammen. Zusätzlich beinhaltet das Projekt eine neue Auftragskomposition von Rucsandra Popescu, Freispruch für Eva, die ein zeitgenössisches, feministisches Gedicht von Christa Peikert-Flaspöhler (1927–2016) vertont und so einen klanglichen Brückenschlag zwischen den Jahrhunderten schafft.

Musikalisch verwebt „Arc of Iris“ Werke von John Dowland, Henry Purcell und Robert Johnson – einem Cousin von Emilia Bassano – mit Instrumentalkompositionen von Isabella Leonarda und Tobias Hume. Thematisch aussagekräftige Vokalwerke von Barbara Strozzi und Francesca Caccini bereichern das Programm um weitere weibliche Perspektiven.

Das Projekt entwirft einen female gaze als ästhetischen und gesellschaftspolitischen Gegenentwurf zur aktuellen Weltlage. Welch schöne Utopie - oder eben die Zukunft!

Wir bedanken uns herzlich bei der Deutschen Orchester-Stiftung für die finanzielle Förderung dieses Programms im Rahmen des Stipendiums #MusikerZukunft.

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